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Welche Zusatzqualifikationen kann ich während einer Fahrlehrerausbildung erwerben?

Zusätzlich zum Grundlehrgang BE gibt es drei weitere Zusatzqualifikationen, mit denen Sie Ihr Lehrangebot als berufstätiger Fahrlehrer in Berlin erweitern können und somit noch bessere Einstellungschancen in der Fahrschulbranche haben. Diese Erweiterungslehrgänge gehören natürlich ebenfalls zum Angebot des Verkehrs-Bildungs-Centrums Comes und können in nur kurzer Zeit erworben werden.

Erweiterungslehrgang Klasse A (Motorrad)

Wenn Sie gerne Motorrad fahren, dann bietet sich diese Zusatzqualifikation gut an, um ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen. Der Erweiterungslehrgang Klasse A dauert vier Wochen und beinhaltet Themen wie Verkehrsverhalten und Fahren, Recht, Technik, Umweltschutz und Verkehrspädagogik. Umfang und Inhalt richten sich nach einem gesetzlichen Rahmenlehrplan. Mit der Klasse A haben Sie die Berechtigung, eine Ausbildung von Mofa sowie den Klassen M, A1, A leistungsbegrenzt und A leistungsunbegrenzt anzubieten. Die Fahrlehrererlaubnis der Klasse A kann nur dann erworben werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Besitz einer unbefristeten Fahrlehrererlaubnis der Klasse BE
  • Absolvierung des vierwöchigen Lehrgangs in einer amtlich anerkannten Fahrlehrerfachschule
  • Nachweis der fachlichen Eignung in einer Prüfung
  • Mindestens zwei Jahre Fahrpraxis auf nicht leistungsbeschränkten Krafträdern

Erweiterungslehrgang Klasse CE (Lkw)

In den letzten Jahren hat sich der Wert des Fahrlehrers für Lkw entscheidend gesteigert und bietet Anwärtern/innen ein großes Beschäftigungspotenzial. Die Ausbildung zum Fahrlehrer der Klasse CE dauert zwei Monate und besteht aus 280 Stunden Unterricht, der im Verkehrs- Bildungs- Centrum Comes stattfindet. Der Erweiterungslehrgang Klasse CE beinhaltet Themen wie Verkehrsverhalten und Fahren, Recht, Technik, Umweltschutz und Verkehrspädagogik und nach Abschluss der Ausbildung sind Sie berechtigt, Fahrschüler in den Klassen C1, C1E, C, CE sowie L und T auszubilden sowie Aus- und Weiterbildung von Kraftfahrern nach dem BKrFQG durchzuführen. Umfang und Inhalt richten sich nach einem gesetzlichen Rahmenlehrplan. Die Fahrlehrererlaubnis der Klasse CE wird erteilt, wenn der Bewerber:

  • Im Besitz einer unbefristeten Fahrlehrererlaubnis der Klasse BE ist.
  • Mindestens zwei Jahre Fahrpraxis der Klasse CE/DE hat oder eine sechsmonatige hauptberufliche Tätigkeit als Führer von Kfz der Klasse CE oder einen 60-Fahrstunden-Lehrgang nachweisen kann, falls er/sie nicht über ausreichend Fahrpraxis verfügt.
  • Den zweimonatigen Lehrgang absolviert hat.
  • Die fachliche Eignung in der Prüfung nachweisen kann.

Erweiterungslehrgang Klasse DE (Bus)

Die große Nachfrage nach kompetenten Mitarbeitern für den Personennah- und Fernverkehr wächst stetig und somit sind Inhaber der Fahrlehrererlaubnis DE immer gefragter. Um die Zusatzqualifikation der Klasse DE zu erlangen, muss der Bewerber eine zweimonatige Ausbildung absolvieren. Bei Besitz der Klasse CE verkürzt sich die Dauer um einen Monat. Der Erweiterungslehrgang Klasse DE beinhaltet Themen wie Verkehrsverhalten, Fahren, Recht, Technik, Umweltschutz und Verkehrspädagogik. Nach Abschluss der Ausbildung sind Sie als Fahrlehrer der Klasse DE berechtigt, die Fahrerlaubnisklassen D, DE, D1, D1E auszubilden und Aus- und Weiterbildungen von Kraftfahrern nach BKrFQG durchzuführen. Wie auch bei den vorherigen Erweiterungslehrgängen richten sich Umfang und Inhalt nach einem gesetzlichen Rahmenlehrplan. Die Fahrlehrererlaubnis der Klasse DE kann nur dann erworben werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Besitz einer unbefristeten Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE.
  • Eine absolvierte Fahrlehrerausbildung der Klasse DE in einer Fahrlehrerausbildungsstätte wie dem Verkehrs- Bildungs- Centrum Comes.
  • Eine zweijährige Fahrpraxis (DE) innerhalb der letzen fünf Jahre oder eine sechsmonatige hauptberufliche Tätigkeit als Führer von Kfz der Klasse DE. Eine Fahrausbildung von 60 Stunden bei unseren routinierten Bus-Spezialisten erworben wurde, sollte der Bewerber nicht über genügend Fahrpraxis verfügen.
  • Nachweis der fachlichen Eignung in einer Prüfung.

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Timi Arowolo

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