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Fahrlehrerausbildung Praktikum

Als angehender Fahrlehrer müssen Sie, nach der 5-monatigen theoretischen Fahrlehrerausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte, den praktischen Teil der Ausbildung in einer Ausbildungsfahrschule absolvieren. Oft wird im Zusammenhang mit der Fahrlehrerausbildung auch vom Praktikum gesprochen. Das Fahrlehrergesetz definiert diesen Teil des Fahrlehrer-Werdegangs in § 2 Abs. (5) aber ausdrücklich als Ausbildung und nicht als Praktikum:

§ 2 Voraussetzungen der Fahrlehrerlaubnis

5) Der Bewerber um die Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE hat sich nach fünfmonatiger Ausbildung in einer Fahrlehrerausbildungsstätte, zusätzlich einer viereinhalbmonatigen Ausbildung in einer Ausbildungsfahrschule zu unterziehen. Die Ausbildung in einer Ausbildungsfahrschule ist während des dritten Monats durch einen einwöchigen Lehrgang in einer Fahrlehrerausbildungsstätte, zu unterbrechen. Die Ausbildung des Bewerbers endet mit einem weiteren einwöchigen Lehrgang, in einer Fahrlehrerausbildungsstätte, nach Abschluss der Ausbildung in einer Ausbildungsfahrschule.

Der Einfachheit halber und weil der Begriff im allgemeinen Umgang mit der Fahrlehrerausbildung am meisten Verwendung findet, sprechen auch wir vom „Praktikum“. Bitte halten Sie sich aber trotzdem immer vor Augen, dass wir über den praktischen Teil der Fahrlehrerausbildung sprechen. Denn als Auszubildender haben Sie ganz andere Rechte und deutlich mehr Verantwortung, als ein Praktikant es hätte. Und darum geht es schließlich bei dem Fahrlehrerjob. Sie sind Vorbild und tragen Verantwortung.

Wie Sie es dem Gesetz entnehmen können, müssen Sie ein viereinhalbmonatiges Praktikum in einer Ausbildungsfahrschule absolvieren, wenn Sie die theoretische Ausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte absolviert haben und die dazugehörigen Prüfungen erfolgreich abgelegt haben. Nach den bestandenen Prüfungen sind Sie Besitzer des weißen Fahrlehrerscheins, der Sie überhaupt erst dazu berechtigt, das Praktikum zu absolvieren.

Das Praktikum können Sie nur in anerkannten Ausbildungsfahrschulen absolvieren. Das heißt, dass der Inhaber der Fahrschule eine entsprechende Qualifikation erworben haben muss, um Ausbildungsfahrlehrer sein zu können. Ebenso muss der Fahrlehrer, der Sie betreut, ein Ausbildungsfahrlehrer sein. In der Regel besuchen Fahrlehrer, die Ausbildungsfahrlehrer sein wollen, ein mehrtägiges Seminar, um den Status zu erreichen. Wenn Sie eine Ausbildungsfahrschule gefunden haben, werden Sie, nach einer kurzen Einarbeitungszeit und der vorgeschriebenen Hospitation, bereits Ihre eigenen Fahrschüler an die Hand bekommen, um diese auf die Führerscheinprüfungen vorzubereiten. Sie müssen den Theorieunterricht vorbereiten und durchführen und Ihren Schülern, gemäß der gesetzlichen Bestimmungen, das Autofahren beibringen. Alle, in der theoretischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse, kommen nun zum Einsatz. Sie werden schnell merken, was gut funktioniert und wo Sie Unterstützung brauchen. Ihr Ausbildungsfahrlehrer steht Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite und wird Ihnen, im Rahmen der Hospitationsstunden, bei denen er Ihnen zuschaut, wie Sie in Theorie und Praxis unterrichten, sein Feedback geben. Ziel ist es, dass Sie innerhalb der viereinhalb Monate lernen, wie Sie Ihren Fahrschülern erfolgreich das Autofahren beibringen, um die Prüfung zu bestehen.

Über die gesamte Dauer des Praktikums müssen Sie, wie in anderen Ausbildungen auch üblich, ein Berichtsheft führen, welches Sie zum Ende hin, bei der zuständigen Behörde einreichen müssen, um die letzten Fahrlehrer-Prüfungen (Lehrproben) zu beantragen.

Achten Sie unbedingt darauf das Berichtsheft ordentlich zu führen, damit Ihnen keine Zeit verloren geht, wenn Sie zur Prüfung gehen wollen.

Das Praktikum wird in der Mitte, also nach ca. 3 Monaten, und zum Ende, im 4. – 5. Monat, für jeweils eine Woche unterbrochen. Bei der sogenannten „pädagogischen Reflexion“ tauschen Sie sich, in der Fahrlehrerausbildungsstätte, in der Sie die ersten fünf Monate verbracht haben, mit anderen Fahrlehreranwärtern über die Erfahrungen während des Praktikums aus, und reflektieren die in der praktischen Fahrlehrerausbildung gemachten Erfahrungen. Die Inhalte der Ausbildung werden mit den entsprechenden Fachkräften besprochen und aufgearbeitet.

Das Praktikum endet nach fünf Monaten, mit dem Einreichen Ihres Berichtshefts bei der zuständigen Behörde. Sie müssen nun auf den Prüftermin warten, um die Lehrproben abzulegen und den unbefristeten gelben Fahrlehrerschein zu erhalten.

 

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