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Fahrlehrer werden + Fahrlehrer Ausbildung in Berlin

Wir werden sehr oft gefragt, wie man eigentlich Fahrlehrer wird und was es mit der Ausbildung zum Fahrlehrer in Berlin auf sich hat. Als eine der größten Ausbildungsbetriebe in dem Bereich der Fahrlehrer-Ausbildung, haben wir einmal den kompletten Ausbildungsweg eines Fahrlehrers gegliedert und hier gepostet. Sollten dennoch Fragen bzgl. Fahrlehrerausbildung ungeklärt bleiben bzw. sollte die Frage „Wie kann ich Fahrlehrer werden“ nicht eindeutig beantwortet sein, so kann man das VerkehrsBildungsCentrum Comes in Berlin bzgl. aller Fragen zur Fahrlehrerfachschule jederzeit kontaktieren.

Der Einstieg in den Fahrlehrerberuf

Die Fahrschulen in Deutschland haben wachsende Nachwuchssorgen. Denn es herrscht akuter Mangel an kompetentem Personal. Dies hat verschiedene Gründe: Zum einen macht sich der demografische Wandel bemerkbar – immer mehr Fahrlehrer werden in den nächsten Jahren in Rente gehen. Zum anderen üben viele Besitzer einer Fahrlehrerlaubnis andere Tätigkeiten aus. Die Zeiten sind also perfekt für Ihren Einstieg in den Fahrlehrerberuf! Die Berufschancen sind so gut wie nie und viele der Anwärter haben bereits vor Ende ihrer Ausbildung eine Anstellung sicher. Die Erlaubnis zur Ausbildung von Fahrschülern heißt »Fahrlehrerlaubnis«, und das Dokument dazu ist der Fahrlehrerschein. Ohne ihn läuft nichts. Der minimal-Fahrlehrerschein umfasst die Klasse BE, und darauf kann man anschließend noch die Fahrlehrerscheine der Klassen A (Krafträder), CE (Lkw) und DE (Busse) aufbauen.

Die Voraussetzungen um Fahrlehrer zu werden

Für den Fahrlehrerschein der Klasse BE muss der Bewerber, spätestens bis zu seiner Abschlussprüfung, mindestens 22 Jahre alt sein, geistig, körperlich und fachlich geeignet sein; dazu wird normalerweise eine amtsärztliche Untersuchung verlangt. Die fachliche Eignung wird durch die Prüfungen nachgewiesen. Für den Fahrlehrerberuf muss man zuverlässig erscheinen; das bedeutet: keine groben Vorstrafen, möglichst keine Eintragungen in Flensburg. Man muss mindestens einen Hauptschulabschluss mit anschließender Berufsausbildung in einem beliebigen anerkannten Lehrberuf besitzen, oder Abitur (dann auch ohne Berufsausbildung), die Führerscheine A, BE und CE besitzen (nicht auf Probe), über eine ausreichende Fahrpraxis verfügen; d.h. innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 3 Jahre regelmäßig Fahrzeuge der Klasse B gefahren haben, innerhalb der letzten drei Jahre zum Fahrlehrer ausgebildet worden sein; danach »verfällt« die Ausbildung.

Das Infovideo (1:29 min) „Fahrlehrer werden + Fahrlehrer Ausbildung in Berlin“

Dauer der Ausbildung (5 Monate)

Fahrlehrer müssen eine zweistufige Ausbildung absolvieren. Die erste Stufe besteht aus dem Besuch einer Fahrlehrer-Ausbildungsstätte. Die Ausbildung wird immer in Ganztagskursen abgehalten. Die Lerninhalte sind unterteilt in Verkehrsverhalten, Pädagogik, Technik, Recht, Umweltschutz und praktisches Fahren. Bereits im dritten Monat findet übrigens die »Fahrprüfung« statt (mehr dazu unten), nach 5 Monaten die Fachkundeprüfung.

Dauer des Praktikums (4 1/2 Monate)

Der Bewerber bildet nach einer gewissen Eingewöhnungsphase eigenständig Fahrschüler aus, gibt theoretischen Unterricht und fährt auch Prüfungen, und zwar in einer so genannten Ausbildungsfahrschule; er wird dabei von einem besonders dafür geschulten, erfahrenen Fahrlehrer betreut und angeleitet. Etwa in der Mitte und am Ende des Praktikums muss er zu einem jeweils einwöchigen »Erfahrungsaustausch« in die Fahrlehrer-Ausbildungsstätte zurück.

Die Abschlussprüfungen

Geprüft werden: Fahrpraxis: Hier muss der Bewerber zeigen, dass er ein Kraftfahrzeug vorschriftsmäßig, sicher und gewandt durch den Straßenverkehr bewegen kann (60 Minuten), Fachkunde schriftlich: eine Klausur mit vier Aufgaben, die in Aufsatzform zu bearbeiten sind, Fachkunde mündlich: eine Art Quiz, bei der vom Prüfungsausschuss alle möglichen Wissensgebiete aus dem Fahrlehrerbereich abgefragt werden, Lehrprobe theoretisch: Der Kandidat muss in seiner Ausbildungsfahrschule einen Unterricht halten, außer seinen Schülern sitzen noch die Prüfer mit im Raum, Lehrprobe praktisch: Der angehende Fahrlehrer gibt einem seiner Schüler eine Fahrstunde, während Mitglieder der Prüfungskommission mitfahren. Wer einen Prüfungsteil nicht besteht, kann ihn nach einem Monat wiederholen, es sind aber nur zwei Wiederholungen pro Prüfungsteil erlaubt. Nach allen bestandenen Prüfungen bekommt man den endgültigen Fahrlehrerschein und kann »richtig« anfangen.

Kosten der Ausbildung zum Fahrlehrer

Obwohl es keine festgesetzten Preise gibt (genau wie in der Fahrschulwelt), sollte man für den Kurs und die Praktikumsbesprechung zwischen 10.000 EURO – 15.000 EURO einkalkulieren, plus Prüfungs- und Nebenkosten von ca. 1.000 EURO. Zum Bestehen der fahrpraktischen Prüfung empfiehlt sich noch eine zusätzliche Anzahl von »Trainingsfahrten« mit einem routinierten Fahrlehrer-Ausbilder. Um sich mit einer Fahrschule selbstständig zu machen, braucht man noch weitere Voraussetzungen (u.a. ein betriebswirtschaftliches Seminar und eine mindestens zweijährige Zeit als hauptberuflicher Fahrlehrer im Angestelltenverhältnis). Auch wenn es sich erstmal nach viel anhört. Die Kosten bekommen Sie durch Ihren Verdienst / Gehalt in kurzer Zeit wieder raus.

100% Förderung mit Bildungsgutschein möglich

Wie Sie die gesamte Ausbildung und Umschulung zum Fahrlehrer inkl. der Kraftfahrer Führerscheine durch einen Bildungsgutschein vom Arbeitsamt / Jobcenter / Arge usw. bezahlen lassen zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber auf der Seite Fahrlehrer werden mit Bildungsgutschein vom Arbeitsamt.

Sie wollen Fahrlehrer werden?

Das VerkehrsBildungsCentrum Comes begleitet Sie gern auf Ihrem Ausbildungsweg und bringt Sie sicher ans Ziel. Gerne unterstützen wir Sie bei jeglichen Fragen zur Ausbildung, zu den Finanzierungsmöglichkeiten und bei allen anfallenden Fragen.

kostenlose Infoveranstaltung in Berlin

Wir freuen uns auf Sie. Kommen Sie zu einem unserer kostenlosen Infotage für Fahrlehrer. Hier erfahren Sie in 2 Stunden alles Wichtige & Wissenwerte über die Ausbildung und den Ablauf.

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